Adresse eingeben, Antwort lesen. Grundlage sind alle 22'430 bewilligten Mobilfunk-Standorte der Schweiz.
Die Betreiber zeigen ihre eigenen Abdeckungskarten, und die sehen alle gut aus. Das Bundesamt für Kommunikation veröffentlicht dagegen jeden bewilligten Standort mit Koordinate, Technologie und Sendeleistung. Wir haben 22'381 davon gegen die amtlichen Kantonsgrenzen gelegt und ausgezählt.
Bei Swisscom und Sunrise ist es fast egal, in welchem Kanton du wohnst. Bei Salt nicht.
Basel-Stadt 93.6 %, Thurgau 100 %. Landesweit 97.8 %. Gemessen am Anteil der mittelgrossen Anlagen, die 5G senden, in 21 Kantonen mit genug Anlagen für einen Prozentwert.
Schwyz 92.7 %, Basel-Stadt 100 %. Landesweit 96 %. Gemessen am Anteil der mittelgrossen Anlagen, die 5G senden, in 19 Kantonen mit genug Anlagen für einen Prozentwert.
Jura 65.5 %, Schwyz 97 %. Landesweit 88.1 %. Gemessen am Anteil der mittelgrossen Anlagen, die 5G senden, in 20 Kantonen mit genug Anlagen für einen Prozentwert.
Swisscom und Sunrise haben ihre tragenden Anlagen praktisch überall auf 5G gebracht, die Kantone unterscheiden sich um wenige Punkte. Salt ist im besten Kanton auf demselben Niveau und im schwächsten weit darunter. Wer ein Salt-Abo erwägt, sollte deshalb in der Tabelle nachsehen, wo er wohnt. Bei den anderen beiden erübrigt sich das.
Anteil der Standorte im Kanton, und wie viele der mittelgrossen Anlagen 5G senden. Auf die Spaltenköpfe klicken zum Sortieren. Ein Strich heisst: weniger als 30 Anlagen dieser Klasse, aus so wenigen rechnen wir keine Prozentzahl.
| Kanton ▾ | Standorte ▾ | Swisscom Anteil ▾ | Sunrise Anteil ▾ | Salt Anteil ▾ | Swisscom 5G ▾ | Sunrise 5G ▾ | Salt 5G ▾ |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Aargau | 1'286 | 42.8 % | 25.5 % | 24.3 % | 98.2 % | 96.4 % | 90.6 % |
| Appenzell Ausserrhoden | 98 | 46.9 % | 19.4 % | 33.7 % | – | – | – |
| Appenzell Innerrhoden | 22 | 40.9 % | 27.3 % | 31.8 % | – | – | – |
| Basel-Landschaft | 618 | 45.3 % | 18.3 % | 30.4 % | 94.6 % | 93.9 % | 83.3 % |
| Basel-Stadt | 747 | 56.5 % | 14.6 % | 26.4 % | 93.6 % | 100 % | 96.7 % |
| Bern | 2'831 | 47.7 % | 20.4 % | 26.9 % | 98.6 % | 97.9 % | 84.1 % |
| Fribourg | 730 | 43.2 % | 17.5 % | 32.7 % | 96.3 % | 98.9 % | 75.6 % |
| Genève | 1'368 | 46.3 % | 20.8 % | 30.9 % | 97.5 % | 97.8 % | 93.7 % |
| Glarus | 111 | 47.7 % | 18.9 % | 22.5 % | – | – | – |
| Graubünden | 950 | 42.3 % | 25.3 % | 31.6 % | 98.2 % | 95.9 % | 68.4 % |
| Jura | 331 | 46.5 % | 16.3 % | 28.4 % | 96.5 % | 97.2 % | 65.5 % |
| Luzern | 834 | 51.1 % | 20 % | 22.3 % | 97.9 % | 93.1 % | 95.3 % |
| Neuchâtel | 532 | 41 % | 19.2 % | 32 % | 96.4 % | 93.4 % | 91.7 % |
| Nidwalden | 111 | 53.2 % | 22.5 % | 24.3 % | – | – | – |
| Obwalden | 89 | 59.6 % | 18 % | 22.5 % | – | – | – |
| Schaffhausen | 203 | 41.4 % | 22.7 % | 27.1 % | 100 % | 96.8 % | 87.8 % |
| Schwyz | 344 | 46.8 % | 20.6 % | 24.7 % | 100 % | 92.7 % | 97 % |
| Solothurn | 598 | 46.7 % | 18.9 % | 28.6 % | 95.9 % | 95.3 % | 85.9 % |
| St. Gallen | 1'058 | 43.2 % | 21.8 % | 27.5 % | 98.8 % | 97.6 % | 92.5 % |
| Thurgau | 532 | 39.5 % | 18.6 % | 31 % | 100 % | 97.3 % | 93.2 % |
| Ticino | 1'185 | 43.9 % | 20.3 % | 28.9 % | 99.2 % | 95.4 % | 90.1 % |
| Uri | 257 | 56 % | 16.3 % | 16.7 % | 97.1 % | – | – |
| Valais | 1'101 | 47.9 % | 21.2 % | 26.6 % | 97.1 % | 97.5 % | 77.7 % |
| Vaud | 2'655 | 38.4 % | 18.2 % | 38.5 % | 98 % | 96.3 % | 91.9 % |
| Zug | 236 | 45.8 % | 19.1 % | 25.8 % | 97.9 % | – | 82.6 % |
| Zürich | 3'554 | 40.2 % | 26.8 % | 27.9 % | 99.1 % | 93.2 % | 92.4 % |
Landesweit: Swisscom 44.3 % der Standorte und 97.8 % 5G auf den mittelgrossen Anlagen, Sunrise 21.2 % und 96 %, Salt 29 % und 88.1 %. Der Rest sind Bahnfunkanlagen der SBB und einzelne weitere Betreiber, sie tragen kein Publikumsnetz.
Vier Vorbehalte, und sie sind alle hart. Sie stehen hier und nicht im Kleingedruckten, weil jeder von ihnen eine falsche Schlussfolgerung verhindert.
49 von 22'430 Standorten liegen ausserhalb der Schweizer Kantonsflächen und sind keinem Kanton zugeschlagen. 24 davon stehen im Fürstentum Liechtenstein. Sie werden benannt statt still einem Nachbarkanton zugerechnet.
Die Bahnfunkanlagen der SBB stehen in keiner Netzspalte. Sie tragen nur 2G, es ist der Bahnfunk GSM-R und kein Netz, in das sich ein Handy einbucht.
Das ist der Punkt, an dem die Statistik nützlich wird. Ein Abo bei einem kleinen Anbieter funkt über dasselbe Netz wie das teure des Netzbetreibers. Wer nach dieser Tabelle sein Netz gewählt hat, hat danach die freie Wahl beim Anbieter.
5 Anbieter in unserem Vergleich funken darüber: Coop Mobile, Migros Mobile, Mucho, Swisscom, Wingo.
11 Anbieter in unserem Vergleich funken darüber: Aldi Mobile, Digital Republic, Galaxus Mobile, GGA Maur, Lebara, Quickline, SAK Digital, Sunrise, swype, TalkTalk, yallo.
7 Anbieter in unserem Vergleich funken darüber: GoMo, iWay, Lidl Connect, Lycamobile, Post Mobile, Salt, spusu.
Im Tarifrechner nach Netz filtern → · Die drei Netze im direkten Vergleich →
Standortdaten: Bundesamt für Kommunikation (BAKOM), Datensatz «Standorte der Mobilfunkanlagen», Stand 2026-08-30. opendata.swiss BY, Nutzung frei mit Quellenangabe.
Die Kantonszuordnung ist geometrisch aus der LV95-Koordinate jedes Standorts gegen die amtlichen Kantonsflächen von swisstopo gerechnet, nicht aus den Stationsnamen der Betreiber. Salt schreibt zwar ein Kantonskürzel in seine Namen, das ist aber die eigene Planungsregion und weicht an gut zwei Prozent der Standorte vom Standortkanton ab.
Der 5G-Anteil bezieht sich ausschliesslich auf die mittlere Leistungsklasse bis 5'000 Watt, also auf die Anlagen, die ein Gebiet tragen. Über alle Standorte gemittelt entsteht ein Kompositionseffekt: Swisscom betreibt ein Vielfaches an Kleinzellen, und die drücken den Schnitt, ohne dass am Netz etwas anders wäre.